Dienstag, 21. Mai 2013

Großbritannien: 15-Jährige nach Übertritt zum Islam zur Heirat gezwungen

Eine 15-jährige Schülerin, die heimlich zum Islam konvertierte und dann gezwungen wurde einen älteren Mann über Telefon zu heiraten, wird gegen eine muslimische Bande aussagen, die über Online Dating Seiten Minderjährige rekrutierte.

Wie die Daily Mail berichtet, hatte der Vater des Teenagers die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, nachdem seine Tochter damit begonnen habe eine Burka zu tragen und extreme islamistische Ansichten äußerte.

''Sie konvertierte, ohne dass die Eltern dies wussten, nachdem sie in sozialen Netzwerken im Internet gesurft hatte." Der Vater bestätigte, dass das Mädchen dann gezwungen wurde einen ihr unbekannten muslimischen Mann im Alter von 28 Jahren über Telefon zu heiraten.

Der 28-jährige konnte von der Polizei über das Signal seines Handys aufgespürt und festgenommen werden. Die 15-jährige wurde bei ihrem 'Ehemann' gefunden und wurde ihren Eltern übergeben.

Quelle: GB: 15-jährige zu Konversion und Heirat mit älterem Mann gezwungen

Auch in Frankreich gibt es „Erfolgsmeldungen“ beim Übertritt zum Islam

Frankreich kämpft gegen den radikalen Islam in seinen Gefängnissen

In Frankreich beginnt der Weg zum radikalen Islam dann, wenn ein junger Mann in ein überfülltes, gewalttätiges Gefängnis kommt und er durch die Umstände dort gezwungen wird zum Islam zu konvertieren.

Nach Angaben von blogs.reuters sind die französischen Behörden seit Beginn des Kampfes gegen Al-Kaida in Mali in steigendem Maße über die wachsende Anzahl der militanten Jihadkämpfer im eigenen Lande beunruhigt.

Obwohl die Regierung Anstrengungen unternimmt, dieses Problem zu bewältigen, bleiben die Bedingungen hinter Gittern weiterhin so, dass junge Muslime leichte Beute für die Jihad Werber sind. ''Es gibt Eltern, die sagen, mein Sohn ist ins Gefängnis gekommen weil er ein Drogendealer ist und kommt heraus als Fundamentalist," sagt Hassen Chalghoumi, Imam der Moschee in Drancy, nördlich von Paris.

Frankreich mit der größten muslimischen Population steht nicht alleine da. Internationale Studien zeigen, dass die Radikalisierung in Gefängnissen in allen Ländern ein Problem darstellt. In Frankreich ist es aber am schlimmsten, weil mehr als die Hälfte aller Insassen muslimisch sind, viele aus Gesellschaften kommend, in denen Armut und Arbeitslosigkeit herrschen.

Quelle: Frankreich kämpft gegen den radikalen Islam in seinen Gefängnissen

Video: Der Islam und die biblische Gewalt

Von Barino Barsoum - alhayattv net

Wann immer der Islam wegen seiner Gewaltideologie kritisiert wird, erfolgt von Säkularsten wie Muslimen gleichermaßen die unmittelbare Erwiderung, dass das Alte Testament ebenfalls von Gewalt erfüllt ist

Dies nutzen einige Muslime als Ausgangspunkt, um die islamische Gewalt zu legitimieren. Wir wollen hier der Frage auf den Grund gehen, warum Christen die Gewalt im Koran kritisieren, während sie die biblische Gewalt hinnehmen....

Muslime zitieren Bibel-Verse, die sie aus dem Zusammenhang reißen, und ignorieren bewusst oder unwissend die Vorgeschichten dieser Verse, um biblische Gewalt mit der islamischen Gewalt gleichzusetzen...

Zusammenfassend können wir sagen, dass die Gewalt im Alten Testament ein zeitlich und geografisch begrenztes Mittel war damit sich das Volk Israel in einer kriegerischen Zeit gegen seine Feinde behaupten konnte. Im Islam hingegen ist die Gewalt zu einem Instrument ausgeartet, das der Erreichung religiöser Motive dient. Konkret gehören zu diesen Motiven die Verbreitung des Islam und die Eroberung von Kriegsbeute. Zudem ist die Gewalt im Islam ein fundamentaler Bestandteil der Glaubenslehre bis in die heutige Zeit hinein.


Video: Barino Barsoum: Der Islam und die biblische Gewalt (15:07)

Quelle: Video: Der Islam und die biblische Gewalt

Sabatina James: Die Integration der Muslime in Deutschland findet nicht statt

Noch ein Video von Sabatina James, in der sie der Frage nachgeht, warum so viele Muslime in Deutschland keine Bereitschaft zeigen, sich zu integrieren. 


Video: Sabatina James: Die Integration der Muslime (12:00)

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Aktuelles aus Islam & Politik

Montag, 20. Mai 2013

Hamed Abdel-Samad: „Die Moschee ist kein Ort der Integration“

Gibt’s die Mecca-Cola auch light? Hamed Abdel-Samad wünscht sich einen „Islam light“ ohne Sharia und Geschlechterapartheid.

Hamed Abdel-Samad hat sowohl an der Islam-Konferenz der Bundesregierung als auch an der Kritischen Islam-Konferenz in Berlin teilgenommen. Der deutsch-ägyptische Politologe kritisiert den Einfluss der Islam-Verbände auf Politik, Justiz und Bildung.

Interview: Carl Melchers

Frage: Während der politische Islam hierzulande versucht, mehr Einfluss auf die Gesellschaft zu gewinnen, hat er in Ägypten die Macht übernommen. Wie beruteilen Sie die Situation in ihrem Geburtsland?

Hamed Abdel-Samad: Zunächst einmal geht es bei den Ereignissen in der arabischen Welt um viel mehr als die Machtübernahme einzelner Parteien. Aus welthistorischer Perspektive sind sehr viel weiter reichende, epochale Prozesse am Werk. Auch in Europa war der Weg zur Demokratie ein langer Prozess. Die damaligen Zeitgenossen werden die Französische Revolution oder die Revolutionswelle von 1848, den sogenannten „Frühling der Völker“, auch nicht unbedingt als besonders positive Ereignisse erlebt haben. Zwei Weltkriege, Faschismus, Auschwitz, vier Jahrzehnte Ost-West-Konflikt – das war ein hoher Preis, den Europa, ja die ganze Welt bezahlt hat, bis man eingesehen hat, dass Demokratie, Gewaltenteilung und Rechtsstaatlichkeit das beste Modell sind. Die arabische Welt macht diesen Prozess nun ebenfalls durch – mit Verspätung.

Frage: An welchem Punkt der Entwicklung zur Demokratie befindet sich Ägypten zur Zeit?

Hamed Abdel-Samad: Ich habe das mit dem Bild der „Diktaturzwiebel“ zu erklären versucht: Die Diktatur hat mehrere Schichten, man muss sie erst entfernen, um das Potential für Demokratie freizulegen. Die erste Schicht oder Schale ist die Mubarak-Familie, die ist weg, also all diese Clans, ob Ghaddafi, Mubarak, Ben Ali, diese mafiösen Familien an der Spitze des Staates. Die zweite Schicht darunter ist das Militär, man kann das Militär nicht abschaffen, aber man kann die Strukturen demokratisieren. Das braucht allerdings Zeit. Die dritte Schicht ist die religiöse Diktatur, sie ist die hartnäckigste, weil sie einen angeblich göttlichen Auftrag erfüllt. Sie muss durch die Realität entzaubert werden.

Frage: Wie könnte das aussehen?

Hamed Abdel-Samad: Die Muslimbrüder forderten aus der Opposition, die Banken abzuschaffen, weil der Zins unislamisch sei, sie wollten Alkohol verbieten, wollten, dass der Tourismus islamkonform wird, dass sich die Touristen so kleiden, wie es der Islam vorschreibt und so weiter. Jetzt sind sie an der Macht und können diese Forderungen gar nicht umsetzen, etwa weil sie auf den Tourismus angewiesen sind. Andernfalls haben sie keine Devisen, keine Einkünfte. Die Lizensierung der Alkoholproduktion wurde sogar erleichtert – man braucht Geld! Wenn man 85 Millionen Menschen in Ägypten oder zehn Millionen in Tunesien ernähren will, dann fragt man nicht: „Ist Gott jetzt zufrieden oder nicht?“, sondern will wissen: „Was können wir machen?“ Das ist Pragmatismus. Die Bevölkerung sieht nun, dass die Muslimbrüder auch bloß mit Wasser kochen, und das dies nicht einmal besonders lecker ist. Es ist wichtig, dass die Menschen diese Erfahrung machen.

Frage: Ist es also gar nicht so problematisch, dass die Muslimbrüder jetzt an der Macht sind?

Hamed Abdel-Samad: Schlimm wäre es, wenn sie an dern Macht blieben. Wenn sie zum Beispiel unverdient wirtschaftlichen Erfolg hätten, etwa durch Erdöl­funde. Dann ist eine Diktatur möglich, weil die Muslimbrüder ganz eindeutig Antidemokraten sind.

Frage: Sie arbeiten gerade an einem neuen Buch mit dem Titel „Der verspätete Faschismus“. Ist die Muslimbrüderschaft zeitgemäßer Faschismus?

Hamed Abdel-Samad: Es ist zeitgemäßer Faschismus, der durch gewisse Beschränkungen unserer Zeit nicht in einer Form ausbrechen kann wie die faschistische Bewegung in den zwanziger und dreißiger Jahren in Europa. Die Parallelen sind aber offensichtlich. Aber zum Glück sind die Handlungsmöglichkeiten der Muslimbrüder eingeschränkt. Das ist auch der wichtigste Unterschied zu der Iranischen Revolution von 1979. Dort konnten Khomeini und seine Anhänger, die auch eine zeitgemäße Form von Faschismus vertraten, Tausende politische Gegner hinrichten und noch viel mehr einsperren und foltern, ohne dass sich im Ausland oder im Iran selbst größerer Widerstand dagegen geregt hätte. Wenn heute die Muslimbrüder jemanden einsperren wollen, regt sich Protest.

Frage: Was macht die Muslimbrüder zu Faschisten?

Hamed Abdel-Samad: Es ist die Art, wie sie die Gesellschaft ideologisch verändern wollen, wie sie die Weltherrschaft anstreben, und die rassistischen Züge, die sie haben. Antisemitismus ist bei den Muslimbrüdern ein großes Thema, er ist integraler Bestandteil ihrer Ideologie. Nicht umsonst war ihr Gründer, Hassan al-Banna, in den dreißiger Jahren ein großer Fan des europäischen Faschismus. Die Muslimbrüder glauben nicht nur generell an die Überlegenheit der islamischen Kultur, sondern auch an ihre eigene Überlegenheit über den Rest der muslimischen Bevölkerung. Das ist vergleichbar mit der Mischung von Rassenideologie und politischer Kampfpartei im Nationalsozialismus. Nur Angehörige dieser Gruppe haben das Recht, über andere zu herrschen. Natürlich ist eine weitere wichtige Parallele die Gewalt gegen politische Gegner und die Diffamierung der Opposition, der Umgang mit Medien und Justiz und der Glaube an eine Weltverschwörung gegen den Islam.

Frage: Mit der SPD-Politikerin Lale Akgün haben Sie auf der Kritischen Islam-Konferenz über die Möglichkeiten eines „liberalen Islam“ diskutiert. Akgün hat sich für die Stärkung der politischen Position von liberalen Muslimen gegenüber den konservativen islamischen Verbänden in Deutschland eingesetzt. Sie entgegnen, dass sich nur die Muslime, nicht der Islam liberalisieren könnten.

Hamed Abdel-Samad: Unter einem „liberalen Islam“ stelle ich mir einen „unsichtbaren Islam“ vor. Wenn aber irgendjemand kommt und sagt: „Ich vertrete einen liberalen Islam“, dann will er politische Ziele erreichen. Ich spreche daher lieber von „Islam light“. Islam light bedeutet Islam ohne Sharia, ohne Geschlechterapartheid, keine Einmischung in die Politik und in die Gesetzgebung. Das ist möglich. Ich behaupte sogar, die Mehrheit der Muslime in Deutschland leben diesen „Islam light“. Sie bringen das weder mit dem Grundgesetz noch mit den Normen der Gesellschaft in Widerspruch. Sie leben ihre Religion zu Hause oder in der Moschee. Dagegen habe ich nichts. Mein Problem ist der Islam, der unter welchem Deckmantel auch immer versucht, sich in die politische Debatte einzumischen, um auf Politik, Justiz und Bildung Einfluss zu nehmen. Das versuchen die Verbände. Auch wenn irgendwer behauptet, dies nach einem „liberalem Ansatz“ tun zu wollen, widerspreche ich. Die Religion hat in diesen Bereichen nichts zu suchen.

Frage: Was sollte stattdessen geschehen?

Hamed Abdel-Samad: Die Moschee ist kein Ort der Integration, deshalb sollte dieser Ort auch in der Debatte um die Integration keine politische Rolle spielen, so wie er in der Politik generell nichts verloren hat. Schule und Arbeitsplatz sind Orte der Integration, aber die Moschee ist sehr oft ein Ort der Segregation [Ausgrenzung, Parallelgesellschaft]. Es gibt viele Muslime, die liberal sind, aber ich mag diese Bezeichnung „liberale“ und „moderate Muslime“ nicht. [1]
[1] Ich glaube weder an liberale, noch an moderate Muslime. Ich habe einfach andere Erfahrungen mit Muslimen gemacht. Wenn's drauf ankommt, stellen sich fast alle auf die Seite der ragikalen Muslime. Wenn der Imam in der Moschee beim Freitagsgebet dazu aufruft, Ungläubige zu töten, dann machen die meisten Muslime mit. So ist es überall auf der Welt. Warum sollte es in Europa anders sein?

Diejenigen Muslime, die sich dagegenstellen, müssen fürchten selber getötet zu werden. Auf diese Weise instrumentalisiert (missbraucht) der Islam die Muslime - seit 1400 Jahren. Noch sind sie weitgehend ruhig, weil wir ihren Lebensunterhalt finanzieren. Das kann sich aber sehr schnell ändern. Spätestens wenn kein Geld mehr da ist, um die arbeitslosen (arbeitsscheuen) Muslime zu finanzieren, bricht der Bürgerkrieg aus, sagt unser Hausmeister.
Frage: Sie nehmen nicht nur an der Kritischen Islam-Konferenz teil, sondern auch an der Deutschen Islam-Konferenz der Bundesregierung, auf der konservative Verbandsmuslime vertreten sind.

Hamed Abdel-Samad: Ich sehe die Kritische Islam-Konferenz nicht als Gegenveranstaltung zur Deutschen Islam-Konferenz, eher als „komplementär“ [Ergänzung]. Ich trage auf beiden Konferenzen dieselben Themen vor: Menschenrechte, Gleichberechtigung von Mann und Frau, Bekämpfung von gesellschaftlicher Polarisierung jeglicher Art, das heißt von der Radikalisierung von jungen Muslimen bis zur Bekämpfung von antimuslimischen Tendenzen. Mein Ansatz ist: weg von „Integration“ und hin zu „Emanzipation“, Emanzipation der Individuen, der Muslime als Individuen. [2]
[2] Ich glaube, dies ist eine ganz gefährliche Entwicklung, denn sie führt die Muslime zur Macht und zu den Futtertrögen. Mit anderen Worten, die Integration wird zu den Akten gelegt und die Islamisierung auf Kosten der einheimischen Bevölkerung weiter vorangetrieben. Den Muslimen wird immer mehr Macht und Einfluss zugesprochen und die Rechte der einheimischen Bevölkerung werden immer weiter zurückgedrängt.

Die Demokratie, die Menschenrechte, die Gleichberechtigung, die Religions- und Pressefreiheit werden immer weiter eingeschränkt. Sind die Muslime erst einmal an der Macht, dann ist doch wohl klar, in welche Richtung die Entwicklung geht. Dann werden die radikalen Islamverbände immer stärker die Politik bestimmen. Dann gute Nacht Deutschland. Dann hat dein letztes Stündchen geschlagen.

Alles was die einheimische Bevölkerung darf ist, fleißig zu arbeiten, um den arbeitslosen und integrationsunwilligen Muslimen ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Die deutsche Bevölkerung wird finanziell ausgesaugt und die Islamisierung in allen Bereichen immer weiter vorangetrieben. So hofft man, die Muslime zufriedenzustellen und hofft, das die Deutschen dies alles still und leise schlucken. Aber irgendwann ist der Punkt erreicht, wo auch die Deutschen aufbegehren werden. Und dann werden sie hoffentlich alle Volksverräter zur Rechenschaft ziehen.

Eigentlich müßte es genau andersherum laufen. Die Forderungen an die Integration müßten drastisch erhöht werden. Alle Muslime, die nicht bereit sind, sich in die Gesellschaft zu integrieren, sollten umgehend ausgewiesen werden. Sozialleistungen erhält nur noch der, der eine entsprechend lange Zeit gearbeitet und in die Sozialkassen eingezahlt hat. Alle kriminellen und radikalen Muslime sollten unmittelbar ausgewiesen werden. Aber es muß wohl erst zu bürgerkriegsähnlichen Szenen kommen, bis auch unsere Politiker dies erkennen.

Leider haben die Deutschen weder Moral, noch einen Arsch in der Hose, denn sonst hätten sie ihre eigenen Kinder nicht zu Millionen ermordet (abgetrieben) und schon lange zum Generalstreik aufgerufen, um der Islamisierung Deutschlands Einhalt zu gebieten. Leider sind die meisten Deutschen immer noch zu dumm, zu feige und zu gleichgültig, um zu erkennen, welche Entwicklung sich anbahnt. Dafür werden sie eines Tages einen hohen Preis bezahlen. Und irgendwie geschieht es diesen egoistischen Kindermördern zu recht, wenn sie ausradiert werden. Die Geschichte wird kein Mitleid mit ihnen haben.

Irgendwann sind sie nur noch eine Randnotiz in den Geschichtsbüchern, in denen dann steht: „Deutschland (Europa) schaffte sich ab - heute ist Deutschland (Europa) ein von Armut, Analphabetismus, Kriminalität, Bürgerkriegen und Gewalt gekennzeichnetes islamisches Entwicklungsland“. Ich hoffe, ich bekomme noch etwas später in den Geschichtsbüchern zu lesen, daß man die Abtreibung endlich verboten und die Muslime wieder aus Europa vertrieben hat. Das wäre mein einziger Trost, sagt unser Hausmeister. Allahu Akbar.
Frage: Worin besteht die komplementäre Rolle der Kritischen Islam-Konferenz für Sie?

Hamed Abdel-Samad: Auf der Kritischen Islam-Konferenz behandeln wir die Themen nicht gruppenbezogen, sondern betrachten Muslime als Einzelpersonen, als Individuen, die alle Rechte, aber auch alle Pflichten in dieser Gesellschaft haben sollen. Wir glauben nicht, dass Integration dadurch gelingt, dass man religiöse Identitäten stärkt, Religionsunterricht und staatliche Imamausbildung durchführt. Das ist eine theologische, bildungstechnische Angelegenheit, die mit der Gesamtintegration der Muslime wenig zu tun hat. Integration hat etwas mit Zugang zum Arbeitsmarkt und mit Gleichberechtigung zu tun. Das sind die Probleme, dass nämlich keine Strukturen existieren, um Muslimen den gleiche Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen wie den Anghörigen anderer Bevölkerungsgruppen. Aber auch die Familien und die Verbände hindern die Muslime daran, tatsächlich an dieser Gesellschaft teilzuhaben.

Frage: Was ist positiv an der Deutschen Islam-Konferenz?

Hamed Abdel-Samad: Es ist wirklich etwas Einzigartiges, dass man Schiiten, Sunniten, Aleviten, junge, alte Muslime, konservative, liberale und islamkritische Muslime an einen Tisch bekommt. Das gibt es nirgendwo auf der Welt, und hier wurde in den vergangenen sechs Jahren wirklich ein Prozess durchgemacht. Es sind viele sehr gute Projekte, zum Beispiel zur Bekämpfung des Antisemitismus unter jungen Muslimen, daraus hervorgegangen. Das Thema Geschlechterrollen wird jetzt kontrovers in den Islamverbänden diskutiert.

Frage: An welchen Punkt würden Sie widersprechen?

Hamed Abdel-Samad: Es ist nicht richtig, dass die Islamverbände auf den Religionsunterricht ein Monopol bekommen und bestimmen, welche Richtung der Theologie den Kindern in der Schule beigebracht wird. Sie haben weder die Kompetenzen noch die ausgebildeten Theologen und Wissenschaftler, aber sie haben das Mitspracherecht. Ich bin absolut gegen den konfessionsbezogenen Religionsunterricht. Religionskunde und Länderkunde sind völlig in Ordnung, das soll man neutral lehren und keine Glaubensinhalte vermitteln. Der Staat sollte sich da, nicht nur in Bezug auf den muslimischen Religionsunterricht, zurückziehen. Es sollte nicht Aufgabe des Staates sein, den Kindern beizubringen, an was sie zu glauben haben.

Quelle: „Die Moschee ist kein Ort der Integration“

Siehe auch:
Hamed Abdel-Samad: Mein Abschied vom Himmel
Hamed Abdel-Samad: Zum Wissen konvertiert
Hamed Abdel-Samad: „Der Islam wird als Kultur untergehen.“
Hamed Abdel-Samad: Der Islam ist wie eine Droge
Hamed Abdel-Samad: Arabischer Winter - Zutaten für einen Weltkrieg 
Video: Thorsten Stecher im Gespräch mit Hamed Abdel Samad

Aktuelles aus Islam & Politik (7)

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Samstag 18.05.2013
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Sonntag, 19. Mai 2013

Kind der 68er: „Einige von uns wurden sexuell missbraucht“

Von Sophie Dannenberg

„Wir glaubten, dass ich statt eines Kindes eine Puppe gebären würde“

Der sexuelle Kontakt mit Kindern galt in manchen 68er-Kreisen als gesund und politisch fortschrittlich. Die Schriftstellerin Sophie Dannenberg hatte das in ihrem Roman „Das bleiche Herz der Revolution“ thematisiert. Bei Cicero Online lässt sie sie ihre eigenen Kinderladenerfahrungen Revue passieren.

1974, ich war drei Jahre alt, kam ich in den Kinderladen. Das war ein altes Haus in Gießen, im Schiffenberger Weg. Im verwilderten Garten standen Apfelbäume. Eines Tages aß ich einen Apfel und stieß auf einen Wurm. Ich rief meine Freunde, die mich, den Apfel und den Wurm umringten. Wir waren begeistert. Der Apfelbaum war magisch, er konnte Würmer in die Äpfel zaubern, die ihre Köpfe aus dem Fruchtfleisch steckten und uns begrüßten.

Zwischen die Bäume hatten die Erwachsenen ein altes Auto vom Schrottplatz gestellt. Wir setzten uns hinter das Steuer und „fuhren“, wir kletterten auf dem Dach herum und öffneten die Kühlerhaube, um Werkstatt zu spielen. Und wir hatten eine Schaukel und einen Sandkasten und dicke Büsche voller Blüten, und als ich das erste Mal eine Hummel sah, hielt ich sie für einen Fisch, weil sie Streifen hatte wie die Zierfische aus dem Aquarium meiner Eltern. Hinter dem Garten lag eine Brache, manchmal stiegen wir durch den verrosteten Zaun und büxten aus, um Schrott und Schnecken zu sammeln.

Im Haus gab es ein Tobezimmer, das mit alten Matratzen ausgelegt war, und ein Spielzimmer mit einem Tisch, wo gemalt, gebastelt und gegessen wurde. Wir durften fast alles machen, was wir wollten. Die meisten von uns kamen aus linken Familien. Ein Junge, Louis, war ein Gastarbeiterkind aus Spanien, und ein Mädchen, Alexandra, stammte aus einer chilenischen Exilantenfamilie, die später freiwillig in die DDR zog. Manchmal liefen wir im Kreis, Alexandra voran, und skandierten „Viva Chile! Viva Chile!“ Natürlich wussten wir nicht, was das hieß, aber es machte Spaß, es zu rufen.

Der Kinderladen wurde von jungen Eltern geführt, die meisten waren Studenten. Sie nahmen sich viel Zeit für dieses Projekt, putzten abwechselnd das Haus und besprachen regelmäßig die Entwicklung ihrer Kinder. Einer war SPD-Mitglied und wurde später Bürgermeister, eine kandidierte in den 80ern für die Grünen in Schleswig-Holstein. Die anderen wurden Ärzte, Lehrer, Forscher.

Wir hatten zwei ausgebildete Erzieherinnen, Lilo und Margit, die lieb und geduldig waren. Margit schminkte ihre Augenlider blau. Lilo sagte zu fremden Frauen „Damen“. Lange dachte ich, eine Dame sei ein spezielles Wesen, ähnlich wie ein Dackel oder wie ein Astronaut.

Wir Kinder liebten Lilo und Margit. Nie erhoben sie das Wort gegen uns. Nicht, als wir eine halbverweste Katze ins Haus schleppten, nicht, als Louis und ich uns im hohen Gras versteckten und zusahen, wie sie uns in Panik suchten, und schon gar nicht, wenn jemand von uns in die Hose machte. Dann wurden wir umgezogen und die verschmutzte Kleidung  in eine Zeitung gewickelt. Alles sollte gewaltfrei sein, trotzdem duldeten Lilo und Margit, dass wir Pistolen aus Noppersteinen bauten und uns damit beschossen.

„Eine Mutter ermunterte uns, einen Geschlechtsakt zu vollziehen“

Als meine Familie von Gießen nach Wetzlar umzog und ich dort in einen klassischen evangelischen Kindergarten sollte, weinte ich. Daraufhin fuhr mich meine Mutter jeden Morgen mit dem Auto nach Gießen zu meinen Freunden, in den verwunschenen Garten und das alte Haus.

Jahre später, als Jugendliche, war ich noch einmal dort. Keiner war da, ich kletterte über den Zaun und streifte durch das hohe Gras und wünschte mir, wieder klein zu sein. Nur wenig hatte sich verändert. Inzwischen waren die späten 80er Jahre angebrochen, an der Tür klebten Aufkleber mit Friedenstauben und dem Antiatomkraftzeichen. Sonst war alles wie früher. Sogar das kleine Hexenhaus stand noch im Garten, schief und modrig, und ich dachte daran, wie wir einmal einen versteinerten Igel fanden, er klebte oben an der Wand, und wir holten ihn mit Stöcken herunter. Aber es war gar kein Igel, sondern ein leeres Wespennest.

Noch heute denke ich gern an meinen Kinderladen zurück. Es war eine glückliche Zeit. Die Welt war wild und geheimnisvoll. Wir waren glückliche Kinder. Und einige von uns wurden sexuell missbraucht.

Nicht von Lilo oder Margit. Ich weiss nicht mal, ob die zwei dabei waren, wenn die Erwachsenen beim Elternabend die sexuelle Befreiung diskutierten. Der Missbrauch fand nicht vor Ort statt. Aber er hatte dort seinen Ursprung. Unsere Eltern taten das nicht, weil sie pädophil waren. Sie taten es, weil sie Sex mit Kindern für fortschrittlich hielten, weil sie dachten, dass Scham und Hemmung bourgeois seien und weil es entsprechende Texte von Wilhelm Reich und Fotobücher von Will McBride gab, wo missbrauchte Kinder fröhlich in die Kamera lachten.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass in jenen hermetischen Diskussionen jemals der Begriff „sexueller Missbrauch“ fiel, er war damals kein Topos. Rückblickend könnte man sagen, sie haben es nicht so gemeint. Sie haben es anders gemeint. Im Grunde haben sie nur ihre revolutionäre Pflicht getan. Ihr Schweigen dämpft ja auch einiges ab, die Erinnerung, vermutlich auch das später entstandene Schuldbewusstsein.

Als ich einmal auf Übernachtungsbesuch in einer dieser Kinderladenfamilien war, ermunterte die Mutter uns Kinder, einen Geschlechtsakt zu vollziehen. Mein Spielkamerad und ich diskutierten diese Möglichkeit eine Weile, weil wir glaubten, dass ich statt eines Kindes eine Puppe gebären würde. Das schien uns dann aber zu kompliziert.

Einer meiner Freunde sollte zu Hause seine nackte Mutter untersuchen und steckte ihr schließlich einen Stift in die Scheide. Seine Mutter schilderte das detailreich auf dem Elternabend, als Beweis für die kindliche Sexualität. Meine Eltern erzählten mir davon, als ich älter war.

„Irgendwann verebbte der Stolz in einer scheuen Stille“

In der Tat sahen sie keinen Übergriff. Das war nicht das Vokabular von damals. Aufgeheizt von diesen Debatten führten sie mir sogar selbst einen Geschlechtsverkehr vor und lachten mich dabei an, mit roten Gesichtern. Sie waren noch Jahre später stolz darauf. Irgendwann verebbte der Stolz in einer scheuen Stille. Die ist für immer geblieben.

Bis dahin wurden wir Kinderladenkinder, anders als etwa von Priestern missbrauchte Kinder, nicht zum Verschweigen angehalten, sondern zum Reden. Das gute Gewissen der Täter war ihr Schutz. Wir sollten den Fortschritt in die Welt tragen.

Aber wir hatten dafür keinen Sinn. Wir waren damit beschäftigt, Hummeln von Fischen zu unterscheiden, Igel von Wespennestern, wir wollten Flitzebögen schnitzen und klettern. Und vielleicht sind wir darum gesund geblieben.

Ich habe es einmal probiert mit dem Reden und meine Eltern auf die Szenen von damals angesprochen. In meiner Sprache, nicht in ihrer. Ich war siebzehn, und die peinlichen Erinnerungen störten mich in meiner Pubertät. Meine Eltern waren entsetzt - über mich. Sie fanden mich destruktiv und hysterisch und taten so, als würde ich phantasieren. Für mich war die Verleugnung tatsächlich schlimmer als der Übergriff selbst.

Ich bin jetzt älter als unsere Eltern damals waren. Sie könnten fast meine Kinder sein. Vielleicht ist das der Grund dafür, dass ich so gern verzeihen möchte. Und dann fällt mir wieder ein, dass zum Verzeihen immer zwei gehören. Wo sich ein Täter vor der Barmherzigkeit verschließe, da werden die Tore der Hölle von innen zugehalten, las ich in einem Interview mit der Philosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkowitz. Ich bin es leid, von außen an diesen Toren zu rütteln. Die 68er haben entschieden, uns nichts zu geben. Keine Wahrheit, keine Demut. Ich glaube nicht mehr an die Möglichkeit, aber manchmal wünsche ich es mir noch immer, ein einziges ehrliches, trauriges Gespräch. Und danach wieder die Erinnerung an hohes Gras und Apfelbäume.

Sophie Dannenberg, geboren 1971, ist Schriftstellerin und lebt in Berlin. Ihr Debütroman „Das bleiche Herz der Revolution“ (Deutsche Verlags-Anstalt 2004, 320 Seiten) setzt sich kritisch mit den 68ern auseinander und wurde lebhaft diskutiert. Zuletzt erschien ihr Buch „Teufelsberg“ (Quadriga, Herbst 2012 - 15,99 Euro)

Quelle: Kind der 68er: „Einige von uns wurden sexuell missbraucht“

Und noch ein wenig OT:

Ist Deutschland (Europa) bald islamisch?

Die globale Kultur, die unsere Kinder erben, wird sich völlig von dem unterscheiden was heute ist. Hier ist ein Bericht über die sich ändernde Demografie (Bevölkerungsentwicklung) der Welt. Laut den Aussagen der Forschung benötigt eine Kultur, um sich mehr als 25 Jahre zu erhalten, eine Fruchtbarkeitsrate von 2,11 Kinder pro Familie. Alles was darunter liegt, führt zum Niedergang einer Kultur. Historisch gesehen hat keine Kultur jemals eine Fruchtbarkeitsrate von 1,9 umgekehrt.

Eine Fruchtbarkeitsrate von 1,3 ist unmöglich umzukehren, weil es 80 bis 100 Jahre benötigen würde, um sich selbst zu korrigieren (um den Untergang der Kultur zu verhindern). Das alles hat die Wissenschaft gewußt, trotzdem hat man die Abtreibung weiter erlaubt. Dies führt dazu, daß Deutschland (Europa) sich abschafft. Die stolze christlich-abendländische Kultur, das beste was eine Gesellschaft jemals hervorgebracht hat, wird abgeschafft und durch die mittelalterliche und barbarische Kultur des Islam abgelöst.

2007 war die Fruchtbarkeitsrate in Frankreich 1,8 - in Englang 1,6 - in Griechenland 1,3 - in Deutschland 1,3 - in Italien 1,2 - in Spanien 1,1. In ganz Europa mit seinen 31 Ländern beträgt die Fruchtbarkeitsrate gerade einmal 1,38. Historische Forschung lässt uns wissen, dass diese Zahlen unmöglich umzukehren sind. Das Europa, wie wir es kennen, wird in einigen Jahren aufhören zu existieren. Doch die Bevölkerung Europas nimmt nicht ab. Warum? Wegen der Einwanderung - Islamischer Einwanderung! Der Bevölkerungszuwachs in Europa wird seit 1990 zu 90 Prozent durch islamische Einwanderung aufrecht erhalten. >>> weiterlesen


Video: Die schleichende Islamisierung Europas (04:45)

Du Opfer! - Wenn Gewalt ein Leben verändert

Hier nun die Folgen der islamischen Masseneinwanderung:

„Du Opfer“ ist mittlerweile eine gebräuchliche Redewendung im jugendlichen Sprachgebrauch und ein Synonym für „Versager“. Benutzt wird es, um das Gegenüber zu entwürdigen, es schwach und klein zu machen. Der, der es ausspricht, fühlt sich als der Stärkere. >>> weiterlesen


Video: Du Opfer: Wenn Gewalt das Leben verändert (43:55)

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Samstag, 18. Mai 2013

Niederlande: Bulgaren zockten den Sozial-Staat systematisch ab

Einwanderer kommst du nach Europa, bring einen großen Koffer mit. Wir wollen die Sozialkassen plündern. „Wir bekommen 3.600 Euro. Den Rest behält die Bande für sich“, sagt ein Bulgare der niederländischen Fernsehsendung Brandpunt.

In den Niederlanden empören sich nun sogar die Linken über den massiven Missbrauch der Sozialleistungen durch ausländische Banden. Vor allem ein bulgarischer Ring hat die Abzocke professionell organisiert. Sogar die Linken sind empört und sagen, dass man mit solchen Vorfällen das Vertrauen in die EU verliere.

Eine bulgarische Bande hat eine attraktive Lücke im Sozialsystem der Niederlande entdeckt und das Land um knapp 100 Millionen Euro erleichtert. Das Geld kommt vom niederländischen Steuerzahler.

Der Skandal wurde durch die niederländische Sendung Brandpunt bekannt. Der Sender  enthüllte, dass bulgarische Kriminelle den niederländischen Staat fünf Jahre lang um Sozialhilfe-Zahlungen betrogen hatten.

Die Bulgaren folgten einer Geschäftsidee, die sie offenbar von den internationalen Finanzmärkten gelernt hatten: In einem konsequenten Schneeball-System nahmen sie den einen das Geld weg, um es an andere zu verteilen.

Das Konzept war denkbar einfach, die Umsetzung offenbar auch.

Die Anführer der Bande rekrutierten einfache Dorfbewohner in Bulgarien. Diese schickten sie in die Niederlande, wo Bulgaren seit dem EU-Beitritt ihres Landes 2007 das Anrecht auf eine Aufenthaltsgenehmigung haben. [1]
[1] Das ganze Sozialsystem ist verantwortungslos, und zwar gegenüber denen, die in dieses Sozialsystem einzahlen, nämlich der Steuerzahler. In den USA erhält nur derjenige Sozialleistungen, der mindestens 10 Jahre gearbeitet hat und in das Sozialsystem eingezahlt hat. Er bekommt höchstens fünf Jahre lang Sozialleistungen. So wird vermieden, daß die Sozialschmarotzer es sich in der sozialen Hängematte bequem machen. Wer sechs Wochen lang arbeitslos ist, wird ausgewiesen.

Die EU und die europäischen Staaten zerstören langfristig das Sozialsystem, wenn jeder Einwanderer sofort in den Genuß von Sozialleistungen kommt. Am Ende erhält niemand mehr Sozialleistungen, weil die Sozialkassen leer sind, auch die nicht, die Jahrzehnte lang gearbeitet haben, weil die Sozialschmarotzer mittlerweile die Sozialkassen geplündert haben.
Sobald die Bulgaren in den Niederlanden waren, registrierten sie sich bei den Behörden. Als Wohnort gaben sie Wohnungen an, die von Komplizen für sie gemietet wurden. Dann beantragten sie Unterstützung für Miete und Kinder. Sie eröffneten Bankkonten in den Niederlanden, auf die die Sozialhilfen überwiesen wurden. Dann kehrten sie nach Bulgarien zurück. Dort konnten sie das Geld der niederländischen Steuerzahler aus dem Bankautomaten ziehen. Einen Teil des Geldes bekamen die Bandenführer.

Der Betrug kam nur dadurch ans Licht, weil sich einige Dorfbewohner bei der bulgarischen Polizei beschwerten: Sie hätten nicht die Zahlungen erhalten, die ihnen von der Bande versprochen worden seien. Den niederländischen Behörden war der Betrug nicht aufgefallen.

Der Sozialbetrug war durch eine Gesetzesänderung im Jahr 2006 überhaupt erst möglich gemacht worden. Das Parlament hatte ein neues System eingeführt. Danach wurden den Antragstellern ihre Sozialbezüge im Voraus bezahlt. Ob sie Anspruch haben, sollte erst im Nachhinein überprüft werden. So sollte das niederländische Sozialsystem benutzerfreundlicher werden.

Frans Weekers, der stellvertretende Finanzminister der Niederlande, unterrichtete das Parlament über 280 Fälle von Sozialbetrug im großen Maßstab. Mindestens 16,6 Millionen Euro sind durch diese Betrugsfälle verloren, berichtet Trouw [niederländische überregionale Tageszeitung]. Weekers hält sogar Verluste von 95 Millionen Euro für möglich. Doch der Minister sagte, die Steuerbehörde habe nicht die nötigen Ressourcen, um das Problem zu bekämpfen. Schon jetzt verwende man dort 10 bis 15 Prozent der Zeit nur dafür, Fälle von Sozialbetrug zu ermitteln.

Der stellvertretende Finanzminister, Frans Weekers, geriet wegen der Affäre unter Beschuss. Pieter Omtzigt von den Christdemokraten sagte, es sei unerhört, dass Steuern erhöht würden und das Geld nicht für Arbeitslose und Erziehung ausgegeben werde, und es gleichzeitig ein Kinderspiel sei, den Staat zu betrügen.

Und selbst die Linken sind empört: Wouter Koolmees von der links-liberalen D66 Partei sagte, das Vertrauen in die EU werde zerstört, wenn Polen, Bulgaren und Rumänen derart unverfroren die Niederländer betrügen könnten.

Quelle: EU ohne Grenzen: Niederlande: Bulgaren zockten den Sozial-Staat systematisch ab

Meine Meinung:

Gehe ich recht in der Annahme, daß die Betrüger organisierte Romabanden sind? Zweitens stelle ich mir die Frage, wie blöde muß ein Staat sein, daß er solche Betrügereien jahrelang toleriert und nichts dagegen unternimmt? Gehe ich recht in der Annahme, daß rot-grün wohlwollend seine schützende Hand über die Betrügereien gehalten hat, auch wenn sie jetzt die Empörten spielen, sagt unser Hausmeister.

Leserkommentare:

Fluffy schreibt:

“(…) das Vertrauen in die EU werde zerstört (…)” Welches Vertrauen oder sind die Linken wirklich so weltfremd? Bedanken dürfen wir uns dafür bei Brüssel. Erst durch die EU ist Sozialmißbrauch in dieser Größenordnung möglich geworden. “Reiche Türken prellen EU-Länder offenbar um Millionen Euro. Bislang kamen solche Betrüger oft ungeschoren davon.” Dies gilt für die Türkei und viele andere Länder.

Wenn der Schlafanzug zum Arbeitskittel wird schreibt:

Und bei uns in Deutschland wird der Sozialstaat durch die Vielweiberei abgezockt, die es ohne den üppigen Hartz4-Geldsegen für kaputte Familien gar nicht geben könnte.

Durchiblick schreibt:

In der ganzen EU sind die Politdarsteller [rot-grüne?] Weicheier.

Zahlsklave schreibt:

Gegen den Sozialstaat an sich habe ich nichts. Er ist meiner Meinung sogar erforderlich, um für einen beschränkten Kreis von Personen Hilfestellung zu geben. Sozialamt für die ganze Welt spielen zu wollen kann jedoch nur in den Bankrott führen und den Sozialstaat ruinieren. Was Einwanderung anbetrifft, gefällt mir das kanadische Modell [ähnlich wie USA] am besten.

Hannes schreibt:

Wenn diese Asozialen um Rechte schreien handelt es sich um Zigeuner. Wenn diese aber Verbrechen begehen, sind es Bulgaren, Rumänen, Slowaken, Ungarn, ….

Carl Martell schreibt: (ich verkürze etwas)

O-Ton Frau Schneckenburger Grüne MdL, NRW:
Diese Leute müssen nach Deutschland kommen, weil sie doch sooo arg in ihren Herkunftsländern verfolgt werden….. und alle Sozialleistungen unbürokratisch (mit anderen Worten ohne sonderliche Prüfung) erhalten!!!! Und wenn wir (deutsche Steuerzahler) diesen Leute die Sozialhilfe verwehren…, wären wir. nicht nett …. (mit anderen Worten: Nazis!)

[Na endlich tut mal jemand etwas für die armen und geplagten Migranten, sagt unser Hausmeister. ;-)]
Das Problem läßt sich sehr einfach lösen. Lissabonvertrag und Schengen Abkommen kündigen, Visa-Pflicht einführen, Grenzkontrollen wieder einführen und keine soziale Leistungen für Ausländern mehr zahlen, egal ob EU-Neubürger, Pass-EU-Bürger, Asylsuchende oder Armutsflüchtlinge aus Drittländern. Der Schutz vor asozialer und krimineller Ausplünderung Deutschlands hat oberste Prirorität.

Wenn bis ins hinterste anatolische oder Karpatendorf [Tschechei, Slowakei, Polen, Ukraine] durchgedrungen ist, dass in Deutschland kein Blumentopf ohne redliche Arbeit mehr zu holen ist, keine soziale Hängematte mehr ausgebreitet wird und Kriminelle gleich die Retourkarte lösen, erledigt sich das Problem von selbst. Und wer immer noch meint das wären doch nur „peanuts“ [Kleinbeträge], irrt gewaltig. Dieser ganze multikulti-Wahnsinn kostet dem deutschen Steuerzahler konserativ gerechnet: 300 Milliarden Euro, fast soviel wie der ganze Bundeshaushalt. Der Schaden, den diese kriminellen „Facharbeiter“ produzieren, ist hierbei nicht mal eingerechnet.

Iwo schreibt:

Als Bulgare beschämt mich so etwas zu tiefst. Diese Nachricht hat mir wirklich den Tag verdorben!!! Es ist so demütigend wen diese asozialen Leute als Bulgaren bezeichnet werden. Die Bulgaren haben die Zigeuner in den 1940er vor der Deportation geschützt (die Menschlichkeit wahr wichtig!) … und wie weit ist es jetzt gekommen? Die Zigeuner ziehen umher, plündern die Sozialsysteme, werden als Bulgaren bezeichnet und alle schauen mit Verachtung nach Bulgarien. SCHANDE! Es ist so erniedrigend, und ungerecht…

Fritz schreibt:

europenews.dk/de/ hat gerade Berichtet was ein “Normaler Einwanderer” kostet: Einem Zeitungsbericht zufolge gibt die Regierung in Norwegen 2 Millionen Kronen (265.000 €) aus, pro neuankommendem nicht-westlichen Migranten, damit dieser arbeits- bzw studierfähig wird. Nach Angaben des norwegischen Statistikbüros beginnen aber immer weniger Migranten eine Arbeit oder studieren. Nur die Hälfte der Absolventen des Programms aus dem Jahr 2010 macht etwas nützliches, nachdem sie eine zweijährige Fortbildung hinter sich und u.a. die Sprache gelernt haben.

Einschließlich Sozialleistungen und Kursgebühren hat der Staat eine Gesamtsumme von 56 Milliarden Kronen (7,4 Milliarden Euro) für das Training von 56.000 Migranten in den Jahren von 2004 bis 2010 ausgegeben. Im Ergebnis waren 33.000 Migranten, ein Jahr nach Ende des Kurses, in Arbeit bzw einer Ausbildung [während 23.000 Migranten keiner sinnvollen Beschäftigung nachgehen]. Dieser Trend ist absteigend.

Weitere Kommentate hier.

Noch ein klein wenig OT:

Video: Die Story im Ersten: Du Opfer! - Wenn Gewalt ein Leben verändert

"Du Opfer" ist mittlerweile eine gebräuchliche Redewendung im jugendlichen Sprachgebrauch und ein Synonym für "Versager". Benutzt wird es, um das Gegenüber zu entwürdigen, es schwach und klein zu machen. Der, der es ausspricht, fühlt sich als der Stärkere.

Video: ARD: Du Opfer! - Wenn Gewalt ein Leben verändert (45:00)

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Freitag, 17. Mai 2013

Prof. Ralph Ghadbhan: Das Kopftuch in Koran und Sunna

Das Frauenbild hinter dem Kopftuch

Der Text ist vielleicht am Anfang etwas mühsam zu lesen, wenn über die Suren gesprochen wird. Es lohnt sich aber den ganzen Text zu lesen, denn der zweite Teil des Textes ist sehr informativ und auf die Praxis bezogen.

„Das Kopftuch ist ein zentrales Element dieser Ordnung und symbolisiert die Position der Frau. Es ist nicht, wie im Diskurs ständig wiederholt wird, allein ein Zeichen ihrer Unterdrückung, denn man kann die Frau ohne Kopftuch unterdrücken, es ist vor allem ein Zeichen ihrer Entwürdigung, weil es die Frau auf ihre Sexualität reduziert.“

Einleitung

Der berühmte Aufklärer Qassem Amin schreibt in seinem im Jahre 1899 erschienenen Buch „Die Befreiung der Frau“: „Hätte es in der islamischen Scharia Texte gegeben, die den hidschâb [siehe unten] vorschreiben, wie es heute bei manchen Muslimen geläufig ist, wäre es meine Pflicht gewesen, die Behandlung dieses Themas zu vermeiden und keinen einzigen Buchstaben zu schreiben, der diesen Texten widerspricht, selbst wenn diese Texte schädlich erscheinen, weil wir die göttlichen Befehle ohne Wenn und Aber befolgen müssen. Diese Texte finden wir aber auf diese Art nicht.“

Seitdem haben Generationen von Islam-Reformern versucht, die Texte neu zu lesen und neu zu interpretieren. Meine Absicht hier ist vordergründig, nicht an diesem Unterfangen teilzunehmen, sondern ausgehend von Koran und Sunna das Verständnis der traditionellen Muslime darzustellen, um eine Grundlage für eine sachbezogene Diskussion zu liefern. Die moderne und liberale Sicht der Frauenproblematik wird nur zur Klarstellung der ersten Position hinzugezogen.

Die muslimischen Gelehrten stützen sich in der hidschâb-Frage auf fünf Verse im Koran. Sie gehören alle der medinesischen Periode an, wie übrigens alle Scharia-Vorschriften.


Vers 33:53

Der erste Vers 33:53 lautet: „O ihr, die ihr glaubt, tretet nicht ein in die Häuser des Propheten – es sei denn, dass er es euch erlaubt – für ein Mahl, ohne auf die rechte Zeit zu warten. Wenn ihr jedoch eingeladen seid, dann tretet ein. Und wenn ihr gespeist habt, so gehet auseinander und beginnt keine vertrauliche Unterhaltung. Siehe, dies würde dem Propheten Verdruss bereiten, und er würde sich eurer schämen; Allah aber schämt sich nicht der Wahrheit. Und wenn ihr sie (seine Frauen) um einen Gegenstand bittet, so bittet sie hinter einem Vorhang; solches ist reiner für eure und ihre Herzen. Und es geziemt euch nicht, dem Gesandten Allahs Verdruss zu bereiten, noch nach ihm je seine Gattinnen zu heiraten. Siehe, solches wäre bei Allah ein gewaltig (Ding).“

Den Anlass für diesen Vers bildet die Hochzeit Mohammads mit Zeinab bint Dschahsch. Nach dem Hochzeitessen erhob sich Mohammad, worauf die Gäste aufstanden und gingen, außer dreien, die sich weiter unterhielten. Mohammad verließ den Raum, die Leute blieben. Später erzählte Anas ben Mâlek Mohammad, die Leute wären gegangen. Er kam zurück, ben Mâlek folgte ihm. An der Schwelle, als er schon im Raum war, ließ er den Vorhang zwischen ihnen fallen. Danach wurde der Vers herabgesandt.

Der Vers in seiner Formulierung und seiner Erklärung bezweckt den Schutz der Privatsphäre Mohammads. Der Vorhang betrifft nur die Frauen Mohammads. Viele Bittsteller suchten die Vermittlung der Frauen des Propheten und störten seinen privaten Bereich. Nach diesem Vers war es ihnen verboten, ohne dessen Erlaubnis in Mohammads Haus hineinzugehen. Er verbot ihnen weiter, die Räume seiner Frauen zu betreten und mit ihnen von Angesicht zu Angesicht zu sprechen.

Das Wort hidschâb hat mit dem Schleier nichts zu tun. Er ist kein Kleidungsstück, kommt achtmal im Koran vor (7:46, 33:53, 38:32, 41:5, 42:51, 17:45, 19:17, 83:15) und hat nirgends diese Bedeutung. Das hat die Gelehrten trotzdem nicht daran gehindert, aus dem Vorhang einen Schleier zu machen: und das nicht nur für die Frauen des Propheten, wie es im Vers ausdrücklich steht, sondern für alle Musliminnen. Die Frauen des Propheten sind die Mütter der Gläubigen, und was für sie gilt, gilt erst recht für alle Musliminnen, argumentierten sie.

Vers 33:32-33

Der zweite Vers 33:32-33 lautet: „O Frauen des Propheten, ihr seid nicht wie eine der (anderen) Frauen. Wenn ihr gottesfürchtig seid, so seid nicht entgegenkommend in der Rede (mit fremden Männern), so dass der, in dessen Herz Krankheit ist, lüstern wird, sondern sprecht geziemende Worte. Und sitzet still in euren Häusern und schmücket euch nicht wie in der früheren Zeit der Unwissenheit (Dschâhiliya: Vorislamisches Heidentum) und verrichtet das Gebet und entrichtet die Armenspende und gehorchet Allah und seinem Gesandten. Siehe, Allah will von euch als den Hausleuten den Greuel nehmen und euch völlig reinigen.“

Eine Gruppe von Frauen kam zu dem Propheten und sagte: „Die Männer haben einen Verdienst bei Gott, weil sie für ihn in den Heiligen Krieg ziehen. Was können wir machen, um einen ähnlichen Verdienst zu gewinnen?“. Mohammad antwortete den Frauen, ihr Verdienst bestehe darin, zu Hause zu bleiben.

Diese Geschichte bildet nicht den Anlaß für die Herabsendung des Verses, sie ist ein hadîth (Überlieferung) und gehört zur Sunna. Es ist wichtig zu wissen, dass die religiöse Wissenschaft, die die Gründe der Offenbarung untersucht (asbâb an-nuzûl), weit davon entfernt ist, alle Verse des Koran begründet zu haben.

Dieser Vers hat wie der vorherige nichts mit der Verschleierung zu tun. Die Gelehrten sehen jedoch eine Verbindung zwischen den beiden, indem die Verdeckung durch den Vorhang im ersten Vers nun vertieft und erweitert wird durch den zweiten Vers. Die Frauen des Propheten, die durch den Vorhang in ihren Räumen verborgen waren, müssen nun zu Hause bleiben und werden vor der Öffentlichkeit versteckt.

Hier handelt es sich wieder ausdrücklich um die Frauen des Propheten. Die Exegeten allerdings sahen darin eine Verpflichtung für alle Musliminnen. Ibn Kasîr schreibt: „Diese Sitten hat Gott den Frauen des Propheten vorgeschrieben; und die Frauen der Umma folgen ihnen darin ...“. Die Gelehrten verstanden den Vers als Pflicht für alle Musliminnen, zu Hause zu bleiben und arbeiteten einen Katalog der Ausnahmefälle aus, in denen die Frau ihr Haus verlassen durfte, wie zum Pilgern, zum Freitagsgebet, zum Gericht, usw.

Vers 24:30-31

Der dritte Vers 24:30-31 lautet: „Sprich zu den Gläubigen, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Scham (furûg) hüten. Das ist reiner für sie. Siehe, Allah kennt ihr Tun. Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke niederschlagen und ihre Scham (furûg) hüten und dass sie nicht ihre Reize (Zinat) zur Schau tragen, es sei denn, was außen ist, und dass sie ihren Schleier (chimâr) über ihren Busen schlagen und ihre Reize nur ihren Ehegatten zeigen oder ihren Vätern oder den Vätern ihrer Ehegatten oder ihren Söhnen oder den Söhnen ihrer Ehegatten oder ihren Brüdern oder den Söhnen ihrer Brüder oder den Söhnen ihrer Schwestern oder ihren Frauen oder denen, die ihre Rechte besitzt (die Sklavinnen), oder ihren Dienern, die keinen Trieb haben, oder Kindern, welche die Blöße der Frauen nicht beachten. Und sie sollen nicht ihre Füße zusammenschlagen, damit nicht ihre verborgene Zierat bekannt wird. Und bekehret euch zu Allah allzumal, o ihr Gläubigen; vielleicht ergeht es euch wohl.“
[1] Der Islam toleriert nicht nur die Skaverei (Sure 23:1-6, Sure 4,36, Sure 16,71, Sure 70,30), sondern erlaubt auch das Konkubinat, den sexuellen Verkehr mit Sklavinnen (Sure 23:1-6), was heutzutage eindeutig als sexueller Missbrauch angesehen und bestraft wird. Die Sklavinnen waren meist christliche, jüdische und nichtmuslimische arabische Frauen, die laut Koran als Sexsklavinnen missbraucht werden durften.

Da stellt sich mir die Frage, wenn die Sklavenhaltung heute als rechtswidrig angesehen wird, wieso kann dann nicht ebenso die ganze Verschleierung als rechtswidrig angesehen werden, zumal sie gegen das Selbstbestimmungsrecht der Frauen verstößt. Jedem Menschen wird im Grundgestz das Recht auf die „freie Entfaltung seiner Persönlichkeit“ garantiert, „soweit er die Rechte anderer nicht verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt“.
Das ist der einzige Vers, in dem ausdrücklich der Schleier, der chimâr, erwähnt wird. Von dem Wort chimâr kommt chamr, Wein, weil der Wein den Geist verschleiert. Der chimâr ist ein Stück Stoff, das den Kopf bedeckt und nach hinten tief auf den Rücken fällt.

Den Anlass der Offenbarung bildet ein Treffen bei einer Asma, Tochter von Murtad, auf dem die Frauen in ihren traditionellen Kleidern ohne zusätzliche Bedeckung erschienen sind. Da waren ihre Brüste und der Schmuck an ihren Füßen sichtbar. Das soll Asmaa angeekelt haben, sie sagte: „Wie hässlich ist das!“, und darauf wurde der Vers herabgesandt.

Die Botschaft ist an alle Muslime gerichtet. In diesem Vers werden die Frauen genau wie die Männer im vorigen Vers aufgefordert, mit Dezenz [Zurückhaltung] zu schauen und ihre Schamgegenden zu schützen. Dafür wird der Begriff furûg, Plural von farg, angewandt. furûg sind die Falten am Körper. Das sind die Achsel, der Raum zwischen Beinen und Pobacken und bei der Frau zusätzlich zwischen den Brüsten. Für Mann und Frau gilt dieselbe Aufforderung zum Schutz der furûg. Die Aufforderung, die furûg [Schamgegend] mit dem chimâr, dem Schleier, zu bedecken, gilt aber nur für die Frau. Das liegt an der Kleidung. Mann und Frau haben in Arabien ein Kleid ohne Unterkleider und eine Kopfbedeckung getragen. Das Kleid war weit und an der Brust tief ausgeschnitten. Das war unproblematisch für den Mann, bei der Frau dagegen konnte man die Brüste sehen. Daher die Aufforderung, die Brüste mit dem Schleier zu bedecken, d.h. den Schleier über die Schulter nach vorne über die Brüste ziehen.

Der Vers will ein neues sittliches Benehmen etablieren und ein neues sexuelles Schamgefühl einführen, das dem Zivilisationsstandard jener Zeit entspricht, anstelle der rohen und gleichzeitig freizügigen Sitten der Beduinen. Das wird noch klarer in dem nächsten vierten Vers.

Vers 33:59

Der vierte Vers 33:59 lautet: „Prophet! Sag deinen Gattinnen und Töchtern und den Frauen der Gläubigen, sie sollen (wenn sie austreten) sich etwas von ihrem Gewand [dschilbâb] (über den Kopf) herunterziehen. So ist es am ehesten gewährleistet, daß sie (als ehrbare Frauen) erkannt und daraufhin nicht belästigt werden. Allah aber ist barmherzig und bereit zu vergeben.“

Zum Anlass der Offenbarung: Die Frauen des Propheten gingen wie alle anderen Frauen nachts abseits der Siedlung, um ihre Notdurft zu erledigen. Dabei wurden sie von Männern belästigt. Diese wurden zur Rede gestellt. Sie behaupteten, sie hätten sie mit den Sklavinnen verwechselt. Da wurde der Vers herabgesandt.

In der Tat trugen freie Frauen und Sklavinnen dieselben Kleider. Um die freien Frauen von den Sklavinnen zu unterscheiden, wurden die Musliminnen aufgefordert, ihren dschilbâb [2], den sie normalerweise beim Ausgehen über dem chimâr [Schleier] tragen, über ihr Gesicht zu ziehen und nur ein Auge freizulassen. Diese Bekleidung war bei den freien Jüdinnen und Christinnen, aber vor allem bei den Perserinnen, verbreitet. Daher kommt der Tschador. Diese Art von Bedeckung sollte den sozialen Stand der Frauen zeigen und ihnen daher mehr Respekt und Schutz verschaffen. Nach einer Überlieferung soll Omar den Sklavinnen verboten haben, einen dschilbâb zu tragen und den Kopf zu bedecken wie die Musliminnen.
[2] schariagegner.wordpress.com schreibt: Der Begriff Dschilbâb wird unterschiedlich gedeutet und umgesetzt. Daher gibt es im türkischen Raum den zweiteiligen Überwurf, in Afghanistan die Burka und in manch arabischen Ländern den Nikâb, der nur die Augen sichtbar werden lässt. Trotz der unterschiedlichen Auffassung, vertreten alle die Ansicht, dass der Kopf, der Hals, das Dekolleté und der gesamte Körper bedeckt sein müssen, mit Ausnahme der Hände, der Füße und dem Gesicht. In Bezug auf den Begriff Chimâr, der ebenfalls für Diskussionen sorgt, einigte man sich insoweit, als dass es sich dabei um ein Tuch handle, dass den Kopf, den Hals und das Dekolleté bedeckt und das Gesicht frei lässt.

Vers 24:60

Der fünfte und letze Vers 24:60 lautet: „Und für diejenigen Frauen, die alt geworden sind und nicht (mehr) darauf rechnen können, zu heiraten, ist es keine Sünde, wenn sie ihre Kleider ablegen, soweit sie sich (dabei) nicht mit Schmuck herausputzen. Es ist aber besser für sie, sie verzichten darauf (sich in dieser Hinsicht Freiheiten zu erlauben). Allah hört und weiß (alles).“

Der Vers zeigt am besten die Intention des Korans. Die Sexualität der Frau soll in Schranken gehalten werden, um die legale Vaterschaft nicht zu gefährden. Nach Montgommery Watt war die arabische Gesellschaft zu jener Zeit im Umbruch, das Patriarchat löste langsam das Matriarchat ab. Die neuen Besitzenden (Mekka war eine Handelsstadt) waren sehr daran interessiert, ihr Eigentum an ihre eigenen Kinder zu vererben. Deshalb gibt es neben den drei Versen über die Verhüllung der Frau mindestens sechs Verse (2:228, 2:231, 2:232, 33:49, 65:1, 65:4), die die Wartezeit vor dem Geschlechtsverkehr in den Fällen der Ehe, der Scheidung, der Wiederheirat regeln. Es ging darum, sicherzustellen, dass ein Kind vom legalen Vater ist.

Diese Sorge wird verständlich, wenn man die Verhältnisse vor dem Islam kennt. Es gab über zehn Arten von sexuellen Beziehungen. Es herrschte mehr als Libertinage, fast Promiskuität. So war es üblich, dass die Frau fremdging, wenn der Mann aus irgendwelchem Grund abwesend war. Bei diesem Durcheinander wussten alle nur eins mit Sicherheit, nämlich, wer ihre Mutter war.

Die zweite Intention ist eine moralische. Wenn die Frau keine Kinder mehr bekommen kann, ist ihre Sexualität nicht mehr kontrolliert, sie soll aber Selbstkontrolle üben. Im Sinne des Patriarchalismus wurde auch die Hierarchie unter den Geschlechtern festgelegt.

Im Vers 4:34 heißt es: „Die Männer sind den Frauen überlegen wegen dessen, was Allah den einen vor den andern gegeben hat, und weil sie von ihrem Vermögen (für die Frauen) auslegen. Die rechtschaffenen Frauen sind gehorsam und sorgsam in der Abwesenheit (ihrer Gatten), wie Allah für sie sorgte. Diejenigen aber, für deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet, warnet sie, verbannt sie aus den Schlafgemächern und schlagt sie. Und so sie euch gehorchen, so suchet keinen Weg wider sie; siehe, Allah ist hoch und groß.“

Im Koran sind Mann und Frau vor Gott gleich und im Leben ist die Frau dem Mann untergeordnet. Die Sexualität der Frau wurde zugunsten des Mannes kontrolliert. Früher gab es ebenso Polyandrie [Vielmännerei, eine Frau kann mehrere Männer heiraten] wie Polygamie [Vielweiberei, ein Mann kann mehrere Frauen heiraten]. Trotzdem wurde die Wesensgleichheit zwischen Mann und Frau nicht angetastet, das Moralische war maßgebend, und im Großen und Ganzen handelt es sich um eine Aufforderung zur Dezenz. Deshalb sehen die Islamreformer in ihrer Bekämpfung der Kleidervorschriften eine moralische Erneuerung des Islam. Mit der Sunna wurde später die Botschaft des Koran in eine andere Bahn gelenkt.

Das Frauenbild in der Sunna

Die Sunna, die aus der Überlieferung von Aussagen und Taten des Propheten besteht, entstand lange nach dessen Tod im Jahre zehn der Hijra [Mohammed starb 632 . Chr.] (Hijra = die Auswanderung Muhammads von Mekka nach Medina im Jahre 622 n. Chr., die den Beginn der islamischen Zeitrechnung markiert). Die früheste Hadithsammlung ist von Anas ben Mâlek; er starb 179 h [Hijra]. Der späteste Autor An-Nisâ'i starb 303 h. Al-Buchârî, dessen Sammlung nach dem Koran maßgebend für den Glauben gilt, starb 256 h. und der zweite bedeutende Hadîth-Sammler, Muslim, starb 261 h. Nach dem Tod des Propheten führte u.a. der Streit um seine Nachfolge zu einer riesigen Hadîth-Produktion, die alles Mögliche zu belegen versuchte. Die größte Sammlung von ibn Hanbal z.B., die 26.363 hadîth umfaßt, hat der Autor aus einem Fundus von 750.000 hadîth ausgewählt. Die Echtheit der hadîth wird allgemein angezweifelt, was aber irrelevant ist, weil die Muslime an ihre Echtheit glauben. Und das ist hier allein von Bedeutung, weil die Muslime bis heute danach handeln.


Über zweihundert Jahre nach dem Tod des Propheten nahm die Sunna als zweite Quelle des Glaubens [neben dem Koran] ihre endgültige Form an und reflektierte das Frauenbild der hiesigen patriarchalischen Gesellschaft. Die Frau war nun eine 'aurah. Der Prophet soll gesagt haben: „Die Frau ist eine 'aurah, wenn sie ihr Haus verlässt, der Teufel kommt ihr entgegen.“ (at-Tirmidhî 1093). 'Aurah bedeutet Mangel. Es kann Mangel an Sehfähigkeit (daher a´war, Einäugige) oder Schwachpunkt in der Verteidigungslinie im Krieg oder Mangel an Schutz des eigenen Hauses oder der Privatsphäre heißen. Das Wort bedeutet auch die Schamgegend am Körper, die aus den Geschlechtsteilen besteht.

Im Koran kommt der Begriff ´aurah vier Mal vor, zwei Mal im Bezug auf Häuser (33:13), einmal auf die Privatsphäre (24:58) und einmal auf die Geschlechtsteile (24:31). Die Gelehrten definierten den Begriff 'aurah neu und unterschieden zwischen 'aurah im engeren Sinn – das sind Geschlechtsteile und Rectum [Darmausgang, Po], bei der Frau zusätzlich die Pobacken –, und 'aurah im weiten Sinn. Diese umfaßt beim Mann die Gegend zwischen Nabel und Knie, wobei die Gelehrten darüber streiten, ob Nabel und Knie dazu gehören oder nicht, und manche schließen sogar die Oberschenkel aus. Bei der Frau ist ihr ganzer Körper eine 'aurah [Geschlechtsteil, Schamzone] und die Gelehrten streiten darüber, ob Gesicht und Hände auch verdeckt sein müssen oder nicht.

Wie man sieht, entspricht die 'aurah beim Mann ungefähr der Gegend, wo die Geschlechtsteile liegen. Die Frau dagegen wird als ganze auf ihre Sexualität reduziert. Im hadîth heißt es, die Frau ist eine 'aurah. Nirgends steht, dass der Mann eine ist – der Mann hat eine 'aurah. Diese Reduzierung der Frau auf ihre Sexualität verwandelte sich bald in ihre Gleichstellung mit den Geschlechtsteilen. In der Erläuterung des hadîth „die Frau ist eine 'aurah“, schreibt al-Ahwazî: „[...] die Frau selbst ist eine 'aurah, weil man sich für sie schämt, wenn sie sich zeigt: genau wie man sich schämt, wenn die 'aurah zum Schein kommt.

Und die 'aurah ist das Geschlechtsteil und alles, wofür man sich schämt, wenn es sichtbar wird.“ Al-Manawî schreibt in seiner Erläuterung desselben: Die Frau ist eine 'aurah „bedeutet, dass ihre Erscheinung und Entblößung vor den Männern verwerflich ist. Und die 'aurah ist das Geschlechtsteil des Menschen und alles, wofür man sich schämt.“ Ende des 19. Jh. widmet Mohammad Saddiq Hassan Khan sein berühmtes Buch über die Frau im Koran an seine, wie er schreibt, „Scham“ und meint seine Ehefrau.

Aus diesem Grund wurde die Frau verteufelt, weil ihre Erscheinung allein die Männer verführt [3]. Die Verbindung zwischen der Verteufelung und der Verführung bringt folgender hadîth zum Ausdruck: „Der Prophet sah eine Frau, da ging er zu seiner Ehefrau Zeinab und schlief mit ihr. Er sagte: Wenn eine Frau euch entgegenkommt, dann kommt sie mit dem Antlitz eines Teufels. Wenn einer von euch eine Frau sieht und sie gefällt ihm, er soll zu seiner Frau gehen, weil sie auch hat, was diese Frau hat.“
[3] Haben die Muslime sich einmal die Frage gestellt, warum die westlichen Männer nicht unablässig über die Frauen herfallen und sie vergewaltigen, obwohl sie doch unverschleiert sind? Irgendetwas muß da wohl mit Allahs Gesetzen nicht stimmen. Haben sie sich weiter die Frage gestellt, warum Muslime selbst in islamischen Ländern immer wieder Frauen sexuell belästigen und vergewaltigen, obwohl sie verschleiert sind?
Die Frau ist ein sexuelles Objekt. Sie ist verführerisch und teuflisch. Sie stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Männer dar. Außerdem ist sie schlecht. Ali soll gesagt haben: „Die Frau als Ganzes ist böse. Und das Böseste an ihr ist, dass man auf sie nicht verzichten kann.“ Ein hadîth bei Buchârî besagt, dass die Mehrheit der Menschen in der Hölle aus Frauen besteht. Aus diesen Gründen muss sie eingesperrt werden, das ist auch gut für sie. In einem hadîth steht: „Die Frau ist eine 'aurah, wenn sie ausgeht, dann kommt ihr der Teufel entgegen. Sie ist am nähsten zu Gott, wenn sie in ihrem Haus tief steckt.“

Die Sexualisierung der Frau erreicht einen Höhepunkt mit dem Begriff al-fitna. Al-fitna bedeutet Unruhe stiften. Das geschieht, wenn die Frau etwas zeigt, was im Prinzip nicht ausdrücklich verboten ist, aber denselben Effekt wie das Verbotene hat, z.B. das Gesicht. Die Verschleierung des Gesichtes ist umstritten, alle Gelehrten sind sich aber darüber einig, dass das Gesicht, wenn es hübsch ist, verschleiert werden muss, um die fitna [Unruhe] zu vermeiden.

Das wirft einen Blick auf das Männerbild: Der Mann ist offensichtlich ein triebhaftes Wesen, das im Angesicht der Frau nicht mehr zu kontrollieren ist. Und wenn sie noch dazu hübsch ist, dann fängt er an zu randalieren. Der Mann ist so schwach, dass er in der Frau nicht eine, sondern zehn 'aurah [erotische Zonen] sieht.

Der Prophet soll gesagt haben: „Die Frau hat zehn 'aurah. Wenn sie heiratet, schützt ihr Mann eine von ihnen und wenn sie stirbt, schützt das Grab alle zehn 'aurah.“ Dasselbe soll auch Ali gesagt haben.

Trotz der Gefahr, die von den Frauen ausging, mussten sie sich nicht alle gleich verhüllen. Die 'aurah der Sklavin war wie beim Mann vom Nabel bis zum Knie. Die Gelehrten begründeten es damit, dass sie sich anbieten muss, um gekauft zu werden. In der Tat stand sie dem Mann sexuell zur Verfügung, und er durfte ihr sogar seine Geschlechtsteile zeigen wie seiner Frau. Die Frau durfte sich natürlich nicht vor ihren männlichen Sklaven zeigen. Die freien Christinnen und Jüdinnen durften genau wie die Sklavinnen ihren Kopf und ihr Gesicht nicht verhüllen. Der Muslim darf ihren Anblick genießen. Das gehört zum Bereich der sexuellen Herrschaft. Die Muslimin ist beschützt, daher der Begriff muhassanât: Husn heißt Festung. Die anderen Frauen sind mehr oder weniger Freiwild.

Hier wird klar, dass die Sorge um Dezenz [Zurückhaltung], die im Koran herrscht, längst verloren gegangen ist. Es geht nur um entfesselte Sexualität, die nur mit äußerem Zwang in Schranken zu halten ist. Hieß es im Koran noch „Schau mit Diskretion“, dann heißt es später „Du darfst nicht schauen“. Die Dezenz ist eine Kontrolle von innen [Selbstzucht, Beherrschung], bei ihrem Fehlen und bei herrschender Sexualisierung muss die Kontrolle von außen kommen. Daher die krankhafte Geschlechtertrennung in der islamischen Gesellschaft. Wenn Mann und Frau in Kontakt kommen, dann ist das Sündigen unvermeidlich.

In einem hadîth heißt es, wenn eine Frau und ein Mann sich treffen, dann ist der Teufel der Dritte. Mustafa as-Sibâ'i, der Gründer der Muslimbrüder in Syrien, schreibt 1962, dass die Zivilisation des Islam auf der Basis der Geschlechtertrennung entstanden ist, und das mache ihre Größe aus. Dagegen habe die Geschlechtervermischung in der griechischen, der römischen und der westlichen Zivilisation zu ihrem Niedergang geführt. So kann man die Weltgeschichte auch erklären.

Die Gelehrten begnügten sich nicht damit, aus der Frau ein bösartiges sexuelles Wesen zu machen, sie versuchten aus ihr ein minderwertiges Wesen zu machen. Die Frau wurde aus der Rippe Adams erschaffen – und die Rippe ist krumm. Wenn man die Rippe gerade biegen will, dann bricht sie. Das heißt, dass die Frau per Beschaffenheit mangelhaft ist. Ad-Dâremî schreibt: „Er sagte, die Frau sei aus einer Rippe erschaffen worden. Wenn man sie gerade biegt, dann zerbricht sie. So nimm Rücksicht auf sie“. Buchârî schreibt: „Seien sie mit den Frauen fürsorglich, sie wurden aus einer Rippe erschaffen. Das Krummste an ihr ist ihr Oberteil, wenn du sie gerade biegen willst, bricht sie. Wenn du sie lässt, dann bleibt sie krumm. Seien sie mit den Frauen fürsorglich“.

Diese andere Beschaffenheit der Frau stellt einen Mangel in ihrer Natur dar, der von einem hadîth erläutert wird. Nach Buchârî soll der Prophet gesagt haben, den Frauen fehle es an Vernunft und an Religion. Die Frauen fragten nach dem Grund. Er antwortete: „Ist die Zeugenaussage der Frau nicht halb so viel Wert wie die des Mannes? Das kommt von ihrem Mangel an Vernunft. Muss sie nicht während der Menstruation aufhören zu fasten und zu beten? Das kommt von ihrem Mangel an Religion.“

Die letzte Aussage führt zur Biologisierung der Frau. Die Frau mag eine Seele haben wie der Mann, ihre Biologie bringt ihr aber Nachteile. Sie kann beispielsweise keine gesellschaftliche Verantwortung tragen. In einem hadîth heißt es: „Ein Volk kann keinen Erfolg erzielen, wenn es von einer Frau angeführt wird. Es ist so, weil die Frau mangelhaft und unfähig ist, sich eine richtige Meinung zu bilden. Und weil der Herrscher verpflichtet ist, in der Öffentlichkeit aufzutreten, um die Angelegenheiten seiner Untertanen zu verwalten. Die Frau ist aber eine 'aurah und ist dafür nicht geeignet. Deshalb darf sie weder Imam noch Qadi werden.“

Diese auf die Biologie gestützte Auffassung der Frau hat in einer anderen Form in der modernen Zeit überlebt. Beim Polemisieren mit dem Westen in der Frage der Menschenrechte für Mann und Frau unterscheiden die Muslime zwischen Gleichheit und Ähnlichkeit. Im Islam sind Mann und Frau als Menschen vor Gott gleich und genießen dieselben Rechte. In der Gesellschaft sind sie aber nicht ähnlich. Ihre Unähnlichkeit beruht auf ihren biologischen Unterschieden, was zu Konsequenzen führt. Ayatollah Murtada al-Mutahirî z.B. schreibt: „Die Welt der Frau ist anders als die Welt des Mannes, die Beschaffenheit und die Natur der Frau sind anders als die Beschaffenheit und Natur des Mannes. Das führt natürlich dazu, dass viele Rechte, Pflichten und Strafen nicht einheitlich sind.“ Dann kritisiert er den Westen, der krampfhaft versucht, für beide Geschlechter die selben Gesetze und Institutionen durchzusetzen, trotz der, wie er schreibt, „instinktiven und biologischen Unterschiede“ der beiden.

Schluss

Seit den 70er Jahren findet weltweit eine Reislamisierung statt. Die alten islamischen Vorstellungen sind unter weiten Teilen der muslimischen Bevölkerung in Deutschland und im Westen verbreitet. Unter dem Vorwand der Religionsfreiheit wird versucht, eine Gesellschaftsordnung einzuführen, die höchst problematisch ist. Das Kopftuch ist ein zentrales Element dieser Ordnung und symbolisiert die Position der Frau. Es ist nicht, wie im Diskurs ständig wiederholt wird, allein ein Zeichen ihrer Unterdrückung, denn man kann die Frau auch ohne Kopftuch unterdrücken.

Es ist vor allem ein Zeichen ihrer Entwürdigung, weil es die Frau auf ihre Sexualität reduziert. Sie ist eine 'aurah [Verführerin, sexuelles Objekt], und da man nicht mit entblößten Geschlechtsteilen auf die Straße geht, muss sie sich verhüllen. Deshalb sprechen die Muslime davon, dass die Frau durch das Kopftuch ihre Würde gewinnt. Sie sagen auch, dass das Kopftuch sie beschützt. Wer sich als sexuelles Objekt betrachtet, braucht natürlich einen Schutz, vor allem, wenn man die Männer als unkontrollierte triebhafte Wesen sieht.

In einer Gesellschaft, in der die Erwartungen an die Selbstkontrolle der Menschen so hoch sind, dass auch die Vergewaltigung in der Ehe bestraft wird, ist es berechtigt zu fragen, ob diese Gesellschaft solche Vorstellungen akzeptiert und verkraftet. Es heißt schließlich im Artikel Eins des Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“

Die Anmerkungen in eckigen Klammern sind vom Admin.

Quelle: Ralph Ghadbhan: Das Kopftuch in Koran und Sunna

Noch ein wenig OT:

Die Revolution war ein erster Schritt hin zu einer Demokratie nach den Jahrzehnten der Diktatur - aber sie hat auch die radikalen Islamisten in Tunesien ermutigt: Die Bewegung der Salfisten und Dschihadisten gewinnt dort mehr und mehr an Einfluss. >>> weiterlesen


Video: Arte-Reportage - Tunesien versinkt im Islam-Sumpf (34:23)

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Donnerstag, 16. Mai 2013

Muslimische Sex-Gang zwang Kinder 8 Jahre lang zur Prostitution

Verurteilt: (oben) Akhtar Dogar, Anjum Dogar, Kamar Jamil, Assad Hussain, (unten) Mohammed Karrar, Bassam Karrar and Zeeshan Ahmed.

Missbrauchsskandal in England: Sieben Männer in Oxford versklavten, vergewaltigten und verkauften verwahrloste Mädchen, praktisch vor den Augen von Sozialarbeitern und Polizisten.

Ein schrecklicher Missbrauchs-Skandal erschüttert Grossbritannien: Sieben Männer wurden in Oxford schuldig gesprochen, mindestens sechs Mädchen vergewaltigt, zur Prostitution gezwungen und physisch sowie psychisch gefoltert zu haben, und das über acht Jahre lang. Die Opfer seien „durch die Hölle“ gegangen und zu „extrem verdorbenen“ Handlungen gezwungen worden, heisst es im Urteil.

Die sieben Täter, alle asiatischer oder nordafrikanischer Herkunft, suchten sich ihre Opfer gezielt aus: Mädchen im Alter von 11 bis 15 Jahren, die in schwierigen Verhältnissen aufgewachsen sind und wenig Liebe und Schutz erfahren haben. Anfangs köderten sie die verletzlichen Kinder mit Aufmerksamkeit, Geschenken und Drogen.

Von „Kunden“ vergewaltigt und blutig geschlagen

Das erste Opfer lernte ihre künftigen Peiniger 2004 auf den Strassen Oxfords kennen, als sie die Schule schwänzte. Akthar Dogar fuhr die damals 12-Jährige in seinem schwarzen Mercedes herum, hörte ihr bei ihren Beschwerden über ihre Eltern zu und schenkte ihr erst Parfüm, später Cannabis und Kokain. Bald verlangte er Gegenleistungen. Unter Gewaltandrohung zwang er das Mädchen, ihn und seine Freunde „glücklich zu machen“. „Wir verbrennen deinen kleineren Bruder, wenn du es nicht tust.“

Doch es ging noch weiter. Für 600 britische Pfund (umgerechnet 880 Franken) wurde ihr Körper an andere Männer verkauft. Sie wurde zum Sex mit Männern gezwungen, die aus dem ganzen Land dafür anreisten, oft drei oder vier gleichzeitig. Geprägt war das Ganze von Sadismus: Das Mädchen wurde von den „Kunden“ ihrer Peiniger vergewaltigt, blutig geschlagen, gewürgt – und immer wieder dabei gefilmt.

Mit glühender Haarnadel gebrandmarkt

Nach und nach erweiterten Akthar Dogar und seine Schergen den Kreis ihrer Opfer. Alle mussten Ähnliches durchmachen wie das erste Mädchen. Das jüngste Opfer war gerade mal 11 Jahre alt, als sie Dogars Komplizen Mohammed Karrar kennenlernte. Sie sei ihm von einem anderen, bislang unbekannten Mann „verkauft“ worden. Karrar brannte seine Initialen mit einer glühenden Haarnadel in ihre Haut. Die Botschaft war klar: Du gehörst mir.

Als sie mit 12 schwanger wurde, wurde sie zu einer gefährlichen illegalen Abtreibung in einem Hinterzimmer gezwungen. Einmal bedrohte sie Karrar mit einem Messer. Dieser schlug sein Opfer mit einem Baseball-Schläger auf den Kopf und vergewaltigte sie, während sie bewusstlos war. Ein andermal spritzte er ihr Heroin. Das Mädchen war während des Prozesses noch so verängstigt, dass sie nicht in einem Raum mit ihren Peinigern sein konnte. Sie machte ihre Aussage per Video-Übertragung.

„Die Mädchen wurden im Stich gelassen“

Während acht Jahren konnte die Gang weitgehend unbehelligt operieren. Mehrmals meldeten sich die Mädchen bei der Polizei. Doch immer wieder zogen sie ihre Aussagen nach Gewaltandrohungen zurück. Einmal rief ein Gast einer Pension den Notruf, weil er die Schreie eines der Mädchen gehört hatte. Doch auch hier zog sich das Mädchen zurück.

Die örtliche Polizeichefin, Joanna Simmons, bedauert die Versäumnisse: „Es tut uns unglaublich leid, dass wir dem nicht früher ein Ende setzen konnten. Wir hatten es mit einer gewieften Verbrecherbande zu tun.“ Gemäss „Telegraph“ wusste die Polizei von mindestens vier Fällen, ging ihnen aber nicht weiter nach, als die Opfer ihre Anklage zurückzogen.

Du verschwendest unsere Zeit“

Das jüngste Mädchen etwa brachte zweimal den Mut auf – einmal 2005, einmal 2007, sich bei der Polizei zu melden. Nichts passierte. Auch die Sozialarbeiter wussten teilweise, was geschah, das gab einer vor Gericht zu, doch sie handelten nicht. Ein Vertreter der Organisation „Stop Child Abuse“ sagt zur „Sun“: „Die Mädchen wurden von denen im Stich gelassen, die sie hätten beschützen sollen. Offensichtliche Zeichen von Missbrauch wurden ignoriert.“ [1]
[1] Das sind die ganzen politkorrekten rot-grünen Gutmenschen (Lehrer, Sozialarbeiter, Streetworker, Polizisten, Richter, Staatsanwälte..), die keinen Arsch in der Hose haben, ständig den Islam schön reden und die Sache am liebsten unter den Teppich kehren, damit es nicht in die Öffentlichkeit kommt. Sie führen zwar gerne das Wort Kinderschutz im Mund, in Wirklichkeit sind ihnen die Kinder scheißegal. Wenn ich mir die Typen ansehe, fällt mir nur ein Wort ein: Kopfschuss, sagt unser Hausmeister.
Auch das erste Mädchen erhebt schwere Vorwürfe: „Die Polizei drohte damit, mich zu verhaften, weil ich ihre Zeit verschwende“, zitiert sie der „Telegraph“. „Wenn ein Kind mit Zigarettenverbrennungen und blauen Flecken auftaucht, sieht man doch, dass etwas nicht stimmt. Erwachsene sollten ihren Job machen. Das liegt nicht an einem Kind.“

Gab es weitere Opfer?

Der Prozess gegen Akthar Dogar und seine Bande hat vier Monate gedauert. Der 32-jährige Anführer und sein 31-jähriger Bruder Anjum wurden in mehreren Fällen der Vergewaltigung und anderen Verbrechen schuldig gesprochen. Das Bruderpaar Mohammed und Bassam Karrar, 38 bzw. 33 Jahre alt, wurden unter anderem wegen Sex mit Minderjährigen, Vergewaltigung und Förderung von Kinderprostitution verurteilt.

Drei weitere Männer wurden wegen sexuellen Handlungen mit Kindern schuldig gesprochen. Sechs Mädchen sagten vor Gericht aus. Doch die Polizei geht von weiteren Opfern und Tätern aus. Die Verurteilten bleiben im Gefängnis, bis nächsten Monat das Strafmass festgelegt wird. Der Fall erinnert an eine ähnliche Gang im englischen Rochdale: Im Mai 2012 wurden neun Männer verurteilt, weil sie Mädchen vergewaltigt und zur Prostitution gezwungen hatten.

Quelle: Brutal misshandelt: Sex-Gang zwang Kinder zur Prostitution


Video: Pakistanische "Loverboys" vergewaltigen britische Mädchen (07:42)

Siehe auch:
5.000 Mädchen von Türken & Marokkanern zur Prostitution gezwungen

Marokkanische „Loverboys“ zwingen junge Mädchen zur Prostitution
Nordengland: Muslime machen Mädchen zu Sex-Sklavinnen
Muslimische Sex-Gangs missbrauchen britische Mädchen
Pakistanische Muslime vergewaltigten englische Mädchen
Er schmeichelt ihr, sie glaubt ihm
Der Vergewaltigungs-Jihad - Vergewaltigung durch Muslime

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